Angebote für Garten- und Landschaftsbau schreiben, die mehr Aufträge gewinnen
Kunden im Landschaftsbau holen oft drei Angebote ein und wählen das mittlere. So heben Sie sich ab und gewinnen zum Preis, den Sie brauchen.
Charles Martinez
QuoteCrest Team
Das Problem mit Landschaftsbau-Angeboten
Landschaftsbau ist ein visuelles Geschäft. Kunden träumen davon, wie ihr Garten aussehen könnte, kaufen aber etwas, das sie noch nicht sehen können. Das macht Ihr Angebot zu einem Verkaufsdokument genauso wie zu einer Preisliste – es muss ein Bild malen und Vertrauen schaffen.
Beginnen Sie immer mit einer klaren Leistungsbeschreibung
Vor jeder Zahl beschreiben Sie das Projekt in einfacher Sprache. Was tun Sie? Was tun Sie nicht? Was sind die Grenzen des Auftrags?
Zum Beispiel:
Lieferung und Verlegung einer 12 m × 4 m Rasenfläche im hinteren Garten. Beinhaltet Bodenvorbereitung, 100 mm hochwertiger Muttererde, Verlegung und Erstwässerung. Nicht enthalten sind das Entfernen des bestehenden Bodens oder Zaunarbeiten.
Ein klarer Umfang reduziert Streitigkeiten bei der Fertigstellung und signalisiert Professionalität.
Schlüsseln Sie Ihre Materialien auf
Hausbesitzer recherchieren Preise. Wenn Sie einen einzigen Eintrag anbieten – „Rasenpflege – 3.200 €" – werden sie den Rasenpreis googeln und das Gefühl haben, dass Sie etwas verbergen. Gliedern Sie auf:
- Rasen (Sorte, m² angeben)
- Muttererde (m³ oder Säcke)
- Rasenkanten, Schwellen oder Stützmaterial
- Pflanzen und Mulch (Menge und Sorte)
- Bewässerungskomponenten, falls zutreffend
Transparenz schafft Vertrauen und macht Preisvergleiche schwieriger.
Zeigen Sie Ihren Tagessatz oder Festpreis klar
Die meisten Landschaftsbauaufträge werden zum Festpreis abgerechnet. Das ist in Ordnung – zeigen Sie aber Ihren Tagessatz oder Mannschaftssatz, damit Kunden den Wert verstehen. „3 Mitarbeiter × 2 Tage" liest sich besser als eine geheimnisvolle Zahl.
Fügen Sie eine Pflegeoption hinzu
Bieten Sie bei jedem Angebot optionale laufende Pflege als Position an. Auch wenn Kunden sie jetzt nicht nehmen, pflanzen Sie den Gedanken. Eine gut präsentierte Pflegeoption für 120 €/Monat nach einer 5.000 €-Installation wird überraschend oft angenommen.
Setzen Sie ein Startdatum und eine Dauer an
Kunden wollen wissen: Wann können Sie anfangen? Wann sind Sie fertig? Fügen Sie ein geschätztes Startdatum und eine Projektdauer hinzu. Das verankert das Projekt im Kopf des Kunden und macht es weniger wahrscheinlich, dass er weiter nach Angeboten sucht.
Bitten Sie bei Annahme um eine Anzahlung
Ein unterschriebenes Angebot ohne Anzahlung ist kein fester Auftrag. Bitten Sie um 30–40 % im Voraus. Das filtert unverbindliche Anfragen heraus, deckt Ihre Materialien und sorgt dafür, dass der Kunde Haut im Spiel hat, bevor Sie ein Team mobilisieren.